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2012-07-18 00:00:00Event: 18.07.2012
: Bei den niedrigen Sommertemperaturen scheidet jede andere Garmethode aus, ist klar. Das hieße Eul...
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: 18.07.2012 00:00
Bei den niedrigen Sommertemperaturen scheidet jede andere Garmethode aus, ist klar.

Das hieße Eulen nach Athen tragen. Das macht man nicht. Das ist kompletter Unfug, weil man die heutzutage nämlich schicken kann. Mit UPS z.B.
Ups. Die Eulen bleiben also hier und müssen vertan werden.

Und ich habe ein ganz besonderes Exemplar ausfindig gemacht: eine REHK-Eule.
Und da, wie mir Heiko daraufhin prompt mitteilte, der Vorname vom Reh Kartoffelpü lautet, ist also klar, wie es zum Hauptdarsteller des heutigen Abends - der Kartoffel-Pü-RehK-Eule - gekommen ist. Eine kleine Spinnerei am Rande wird man sich wohl noch erlauben dürfen.

: 18.07.2012 00:00
Aber nicht nur Heiko, auch ich weiß 'was, wenn auch erst nach dem Studium historischer Quellen. Denn nach all dem Zusammenbinden, Verbinden oder auch Vereinigen braucht es natürlich noch eine stoffliche Legierung für's Mahl, sonst wird's ja zu trocken. Und das führt uns - wohin wohl? Richtig: von Athen nach Rom.

Bei Apicius Liber VIII - Tetrapus (Buch 8 - Der Vierfüsser) finden wir in caprea (für Reh) das Rezept für die heutige Soße und beinahe wäre aus ligare liquamen geworden, wenn es nicht gerade daran ermangelte.

Heute also die moderne Nachkochversion. Und damit schließt sich nach dem thematischen, geografischen und zeitlichen Kreis auch das burleske Cirkelspiel. (Ach, schon wieder in Italien!)

: 18.07.2012 00:00
Für die unter uns, die nicht so oberflächlich bleiben wollen:

In caprea
I. Ius in caprea: piper, ligusticum, careum, cuminum, petroselinum, rutae semen, mel, sinape, acetum, liquamen et oleum.

II. Ius in caprea assa: piper, condimentum, rutam, cepam, mel, liquamen, passum, oleum modice, amulum cum iam bulliet.

III. Aliter ius in caprea: piper, condimentum, petroselinum, origanum modicum, rutam, liquamen, mel, passum et olei modicum. Amulo obligabis.

(Ihr habt's natürlich gemerkt: Wir nachempfinden Nr.2. Ohne Garum. Warum? - Darum!)


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Ziegenfrischkäse mit Melone

Zutaten:

- 2-3 Ziegenfrischkäse ohne Rand (ca. 200g)
- eine frische Chillischote/Peperoni
- 6 EL Olivenöl- eine Biozitrone
- ein EL Honig- Pfeffer, Salz
- zwei EL Pinienkerne
- etwas Milch
- verschiedene Melonen (Zuckermelone, Honigmelone, Cantalupe)
alles nur wegen der Optik ;-) es geht auch nur eine Melonenart
- kleine Holzspieße

Verweise zum Lexikon:
Pfeffer

Zubereitung:

Melone schälen und breite Spalten schneiden. Die Spalten in fingerdicke Dreiecke schneiden und jeweils 3-4 auf den Holzspieß auffädeln. Entweder eine Farbe oder bei mehreren Melonenarten wird es bunt.
Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale abreiben und den Saft auspressen.
Die Peperoni längs halbieren, Stielansatz entferen und klein schneiden. Jetzt mit Olivenöl, Zitronenabrieb, Zitronensaft und Honig vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pinienkerne ohne Fett anrösten. Achtung verbrennen leicht. Also nicht weglaufen und Bier trinken, sondern aufmerksam wenden und den richtigen Zeitpunkt abwarten.
Den Frischkäse cremig rühren, ev. mit Milch auffüllen, damit das gut gelingt. Den Frischkäse nun portionieren mit Löffeln oder in der Hand rollen), in Gläser geben, Melonenspieße darauf legen und mit Pinienkernen bestreuen.

Verweise zum Lexikon:
Pfeffer
rösten